Was und Wo ist der "Hüwel" Name und Einzugsbereich
Der Vorstand der Hüwelgemeinschaft war 1981 auf eine alte Flurkarte aus dem Jahr 1826 gestoßen, die über die damalige Größe Auskunft gibt. Das bischöftliche Generalvikariat, Abteilung Bistunsarchiv, teilte auf Anfrage mit, Das "Hüwel" und "Große Busch" Flurbezeichnungen waren, die aud eingezäunte, baumbestandene Wiesengrundstücke zurückzuführen sind.
Lehrer Bernhard Brinkmann, der viele Jahre an der Emkumer Schule tätig war und als ein ausgezeichneter Heimatforscher galt, bestätigte damals, das am Hüwel Eichenbäume auf einem Hügel gestanden haben, die dann in späten Jahren abgeholzt worden sind.
Als Motiv der Vereinsfahnen wählte man deshalb die Eiche. Eine der schön gewachsenen Eichen kann auf der Wiese bei der Firma Klappheck (früher Wohnwelt) bewundert werden. Diese Stieleiche ist über 300 Jahre alt und steht seit 1938 unter Denkmalschutz.
Die Hüwelgemeinschaft als eingetragener Verein sieht ihre Grenzen heute bis an den Rand von Seppenrade im Westen, bis zum Kanal im Osten, bis Peters am Kanal im Norden und einschließlich Große Busch im Süden.
Dieses besagt aber nicht, das alle Mitglieder in diesem Gebiet wohnen. Durch Wegzug vom "Hüwel wurde in vielen Fällen die Vereinsmitgliedschaft nicht aufgegeben, so dass heute über 20 Mitglieder (Familien) außerhalb des o.g. Gebietes wohnen.
Wie alles begann - Rückblick auf über 40 Jahre Vereinsgeschichte
Der verstorbene Gastwirt Anton Sträter (Vater von dem heutigen Gastwirt Hubert Sträter) brachte Ende 1960 die Idee ein , hier am Hüwel eine Karnevalsgesellschaft zu gründen. Anfang 1961 bekunden 28 Hüwelbewohner ihr Intresse mitzumachen. Der vorläufige Vorstand setzte sich zusammen aus: Paul Diekmann sen. t, (Schriftführer) Clemens Oesteroth (Stellvertreter), Heinrich Kortmann, t, (Schriftführer), Willi Niewind t, Heinrich Pötter t, und Anton Vennemann. Im Februar 1961 wurde das erste Karnevalsfest im Haus Sträter gefeiert. Im September 1961 fand auch dort das erste Sommerfest statt. Sommerfeste werden bis zum heutigen Tag alljährlich durchgeführt. Sehr häufig stellte die Firma Althoff hierzu ihre Fahrzeughalle zur Verfügung, weil das Vereinslokal Sträter die Massen nicht mehr unterzubringen wusste.
Am 14.01.1962 fand die erste ordentliche Hauptversammlung statt. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt: Paul Diekmann sen (t, 1. Vorsitzender), Willi Niewind (t, Schriftführer), Heinrich Kortmann (t, Kassierer), sowie Wilhelm Brosterhaus (t) Heinrich Diekmann (t), Wilhelm Hegemann (t), Wilhelm Kestermann (t), Heinz Pötter (t), Paul Tüns, Anton Vennemann, und Rudi Wosniak als Beisitzer. Auf dieser Versammlung gab man sich auf Vorschlag von Anton Holz den Namen "Ennigkeet Alltied" (Einigkeit allzeit), der gleichzeitig zum Schlachtruf erhoben wurde. Im September 1962 wurde die Idee gebohren, auch ein´Kinderschützenfest zu feiern. Viele freiwillige Helfer, darunter besonders Heinz Thiering (t) und nachfolgend Thomas Ruffer, stellten sich in dem Dienst der Kinder. Es wurden Uniformen und Fahnen genäht, Holzgewehre gefertigt und zunächst Papierhelme gefaltet. Eine prächtige präparierte Runkel, die als schmucker Vogel auf eine Stange gesetzt wurde, war dann abzuschmeißen. Der prächtige Schützenvogel wurde all die Jahre von Adolf Stallmann (t) gefertigt. Nach seinem Tod übernahmen 1997 Ferdinand Gesing (t) und später Martin Bücker seine Aufgabe.
Austragungsort des ersten Festes war der nahe Wald am Hüwel und erster König war Bruno Domer, der sich Walburga Diekmann zur Mitrgentin erwählte. Dieses Kinderschützenfest wird bis heute alljährlich gefeiert.
1963 gab sich die Gemeinschaft auf der Generalversammlung eine Satzung. Nach einer Spendenaktion wurden für das Kinderschützenfest Mützen, Orden und Säbel angeschaft, die noch heute im Bestand des Vereins sind.
1964 wurde erstmalig ein eigener "Mütterkaffee" im Haus Sträter veranstalltet. Die Jahre selbstgestalteter, unvergesslicher Karnevalsfeiern am Rosenmontag im Haus Sträter gibt es nicht mehr. Man schloß sich an den Festlichkeiten im Rosendorf an.
1965 löste Wilhelm Niewind (t) Paul Diekmann sen. (t) im Vorsitz ab. 1967 übernahm Heinz Wüller den Vorsitz. Dieses Ehrenamt übte er bis 1995 aus, und übergab es an Michael Voges, der es wiederum 2003 an Willi Heimsath übergab.
1965 wurde auch das Wohngebiet Großer Busch in das Hüwelgebiet einbezogen. Ebenso wurde 1965 das Projekt Kinderspielplatz und Sportstätte geplant und in Angriff genommen. Amtsbaumeister Körholz stellte kostenlos den Plan für den Kinderspielplatz und Sportanlage her. Die ersten Spendenaktionen liefen an und als der 7000 m2 große Kartoffelacker von dem Landwirt Oesteroth abgeerntet war, machten sich viele Helfer ans Werk und bearbeiteten mühsam das Kirchenland. Der Heimatverein Seppenrade schickte zur Verschönerung 200 Polyantherrosen und zehn Ruhebänke. Der Kinderspielplatz wurde mit Ruhebänke bestückt, die so solide gebaut waren, dass sie bis zur Neugestelltung des Kinderspielplatzes im Jahre 1977 in gutem Zustand waren.
Auf der Jahreshauptversammlung am 30 Januar 1968 wurde der Name für die Spiel uns Sportstätte bekannt gegeben. Das Stadion bekam den klngvollen Namen "HSV Stadion Ennigkeet Alltied". Am 22 und 23 Juni 1968 wurde die Spiel und Sportstätte mit einem großen Fest eingeweiht. Eines der bemerkenswertesten Spiele an dem Eröffnungstag war die Begegnung zwischen "Alten Herren" von Fortuna Seppenrade und der Borussia Auswahl aus Dortmund.
1973 beschloss man mit einer Mitgliederwerbung eine Übersicht zu schaffen, wer sich der Gemeinschaft verbunden fühlte. Es wurde ein Mitgliedsbeitrag von 0,50 DM erhoben.
Seit 1975 beteiligt sich die Hüwelgemeinschaft im Wechsel mit Strück und Mühlenpaot an der Gestaltung der Lüdinghauser Lambertusfeier. Die im Jahre 1996 wegen mangelnder Beteiligung der Stadtbevölkerung letztmalig stattfand.
Am 29 Oktober 1975 tritt die, in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossene,Vereinssatzung der "Hüwelgemeinschaft Ennigkeet Alltied" e.V. Sppenrade in Kraft.
1976 wurde das Projekt Lomiko (Lokus mit Kochnische) erstellt. Hierbei handelt es sich um die Schaffung einer sanitären Anlage mit Abstellraum, um den Bedürfnissen auf Grund des stetig gestiegenen Spielbetriebs gewachsen zu sein. Sämtliche Arbeiten wurden unentgeltlich durchgeführt. Finanziert wurde das Projekt durch Spendenaktionen.
Am 06.02.1976 wurde die Hüwelgemeinschaft "Ennigkeet Alltied" in das Vereinsregister eingetragen und als steuerbegünstigte Körperschaft vom Finanzamt Lüdinghausen anerkannt.
1981 wurde das Sportgelände umgestaltet. Der Bolzplatz wurde unmittelbar an den Spielplatz angebunden und ein Festplatz (Hartplatz aus Asche) mit Sitzgelegenheiten geschaffen. Der „Seppenrader Bach“ wurde verrohrt und somit der Fußballplatz erweitert. Im Jahr darauf wurde weiterhin an der Ausgestaltung der Anlagen gearbeitet: Einzäunung des Geländes, Ballfanggitter, Bänke und Tische, Erstellung einer Rollschuhbahn.
1981 feierte man das 20jährige Bestehen der Hüwelgemeinschaft „Ennigkeet Alltied“ mit einem großen Fest in der Fahrzeughalle von Althoff. Am Festsonntag wurde die Segnung der neu erstellten Hüwelfahne von den Geistlichen beider Konfessionen (Pastor Heisterkamp und Lindig) vorgenommen. Die Fahne stellt auf der Vorderseite das Bild einer knorrigen, uralten Eiche dar, die noch heute im Hüwelgebiet auf der Wiese zwischen B 58 und Marderweg zu sehen ist. Eine 21 Meter hohe über 300 Jahre alte Stieleiche, die seit 1938 den Status eines Naturdenkmals hat. Das Motiv wurde nicht wahllos gewählt. Heimatforscher bestätigten, dass ursprünglich am „Hüwel“ mehrere Eichen auf einem „Hügel“ gestanden haben. Weiterhin ist die Eiche Symbol für die Bodenständig-, Standhaftig- und Beständigkeit des Vereins "Ennigkeet Alltied".
1982 Erschließung des neuen Baugebietes „Seppenrader Bach“, heute Theodor-Storm-Straße und Ludwig-Uhland-Straße.
Am 19.01.1983 wurde zwischen der Stadt Lüdinghausen und der Hüwelgemeinschaft der bis heute gültige Pachtvertrag über das Spiel- und Freizeitgelände geschlossen. Die Stadt Lüdinghausen hatte dieses Gelände von der Kirchengemeinde St. Dionysius erworben.
1983 beteiligte sich der Verein am großen Festumzug anlässlich der „675-Jahr-Feier“ in Lüdinghausen. Später stellte sich heraus, dass die Stadt Lüdinghausen urkundlich schon im Jahre 800 n.Ch. erwähnt worden ist. So wurde im Jahre 2000 die 1.200-Jahr-Feier mit vielen Einzelveranstaltungen durchgeführt.
Bei dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ im Juni 1983 wurden die Leistungen der Hüwelgemeinschaft mit 500,00 DM honoriert.
Am 20. Juni 1984 wurde die Hüwelgemeinschaft Mitglied im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V.
Vom 5. bis 7. September 1986 wurde das 25jährige Bestehen der Hüwelgemeinschaft groß in einem hierfür aufgebauten Festzelt gefeiert. Bei der großen Festveranstaltung wurden Heinz Thiering (†) und Maria Rogge-Sträter (†) zu Ehrenmitgliedern der Gemeinschaft ernannt. Auch die Gründungsmitglieder und verdiente Mitglieder wurden besonders geehrt.
An der weiteren Ausgestaltung der Sport- und Freizeitstätte wurde im Jahr 1987 gearbeitet. Die Einfahrt und der Hartplatz (Festplatz), die bislang nur mit roter Asche bedeckt waren, wurden mit Pflastersteinen ausgelegt. Zusätzlich wurden drei Kleinkinder-Spielgeräte aufgestellt, ein neuer Zugang zum Spielplatz geschaffen und vier Eichen zwischen den neu gestalteten Sitzgruppen gepflanzt. Freunde, Gönner und Mitglieder des Vereins erwarben „Bausteine“ und ermöglichten mit weiteren Spenden und der Rücklage aus der Vereinskasse die Finanzierung der Aktion.
Seit 1990 wird das Sommer- und Kinderschützenfest reihum von den Anwohnern der einzelnen Straßen im Hüwelgebiet mitgetragen und mitgestaltet. Den Anfang machten die Anwohner des Marderwegs unter der Initiative des damaligen Vorstandsmitglieds Peter Post.
Am 04. September 1990 ging mit dem Abschieben des Mutterbodens ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Das Vereinshaus der Hüwelgemeinschaft konnte errichtet und dessen Grundstein am 10. September 1990 offiziell gelegt werden. Seit 1981 wurden Anträge gestellt und verworfen, bis mit der Planung des Baugebiets „Seppenrader-Bach-Süd“ (heute Anni-Siepe-Straße) es endlich klappte, so dass am 26. September 1989 der Bauantrag gestellt werden konnte. Eine der bis jetzt größten Leistungen der Gemeinschaft begann. In 8.800 Stunden halfen 98 Personen unentgeltlich unter Anleitung des Poliers Josef Bücker das Ver-einshaus zu errichten. Eine der größten Spendenaktionen begleitete das Projekt. Es wurden Bausteine verkauft, während der Bauzeit stifteten die Gastwirte Peters und Sträter abwechselnd das Samstagmittagessen und viele einzelne Sachspenden (Baumaterial, Maschineneinsätze, Frühstück, Getränke . . .) folgten.
Am 02. Dezember 1990 feierte die Sportabteilung bei Peters das 20jährige Bestehen, bei der besonders die Gründer und die erste Altherrenmannschaft geehrt wurden.
Die 30. Jahreshauptversammlung fand am 27. Januar 1991 statt, in der Heinz Wüller für die 25jährige Arbeit im Vorstand, davon 24 Jahre als Vorsitzender, besonders geehrt wurde.
Am 06. September 1991 wurde das Vereinshaus der Hüwelgemeinschaft „Ennigkeet Alltied“ e.V., im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30jährigem Bestehen, mit einem ökumenischen Wortgottesdienst eingeweiht und der Bestimmung übergeben. Herr Adolf Stallmann (†) wurde im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum Ehrenmitglied der Hüwelgemeinschaft ernannt.
Nach dem über Jahre nur bestehendem Angebot „Kaffeefahrt für Erwachsene" wurde der erste Familienausflug am 23. Mai 1992 durchgeführt. Zwei Busse brachten die Familien zum Freizeitpark „Ketteler Hof“. Auf Grund der großen Resonanz, beschloss der Vorstand, den Familienausflug als festen Bestandteil im Jahresterminplan aufzunehmen.
„20 Jahre Rosendorf“, so lautete die Überschrift der Einladung zum Jubiläum, dass am 14. Juni 1992 im Rosengarten mit der Übergabe der neuen Schachfläche und des Musikpavillons gefeiert wurde. Eine Neuzüchtung des Hobbyrosenzüchters Ewald Scholle vom Fuchsweg wurde auf den Namen „Rosendorf Seppenrade“ getauft.
Das 25. Fußball-Wanderpokalturnier wurde am 20. und 21. Juni 1992 mit insgesamt zehn teilnehmenden Mannschaften ausgetragen. Bei diesem Jubiläumsturnier bezwang Hölt'n Hahn die Titelverteidiger Hookkeerls in einem spannenden Finale mit 2:1 Toren.
Ebenso war der 20. Juni 1992 ein großer Tag für den damaligen 1. Vorsitzenden: „Der Herr Bundespräsident hat auf Vorschlag des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Herrn Heinz Wüller das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen“, so lautete diese hohe Auszeichnung, die durch den damaligen Landrat des Kreises Coesfeld, Herrn Göller in einer Feierstunde im Vereinshaus der Hüwel-gemeinschaft überreicht wurde. In der Laudatio wurde die uneigennützige 25jährige Tätigkeit unter Zurückstellung persönlicher Interessen des 1. Vorsitzenden, als Motor der Gemeinschaft gewürdigt und das Engagement der Hüwelgemeinschaft besonders hervorgehoben.
Im März 1994 wurde der Fußweg entlang des Sportplatzes zum Regenauffangbecken hin verbreitert und neu gepflastert und ein neues Seitengeländer erstellt. Ein Jahr später wurde das Geländer auf der anderen Seite erneuert.
Vom 06. bis zum 14. August 1994 wurde im Rahmen einer Sportwerbewoche das 25jährige Jubiläumsfest der Sportabteilung begangen. Die Abschlussfeier fand in einem Festzelt, das auf dem Bolzplatz stand, statt.
Nach langem hin und her und einigen Leserbriefen wurde am Ende der Straße „Am Hüwel“ der kath. 3-Gruppen-Kindergarten „St. Monika“ gebaut und am 16.08.1994 durch den Weihbischof Dr. Josef Voss eingeweiht. Die Hüwelgemeinschaft stiftete zur Einweihung eine Außensitzgruppe. Ein Holzrelief wurde mit dem Wunsch einer guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit der Kindergartenleitung überreicht.
Riesig war das Interesse, als am 10. November 1994, zum ersten Male ein Martinszug im Hüwelgebiet durchgeführt wurde. 270 Anmeldungen waren im Kindergarten St. Monika, der den Umzug gemeinsam mit der Hüwelgemeinschaft organisiert hatte, eingegangen.
Ebenfalls im November 1994 wurde unter der Federführung von Theo Thiering mit der Neugestaltung des Kinderspielplatzes Große Busch/ Fuchsweg begonnen. Das hierfür benötigte Material wurde von der Stadt Lüdinghausen gestellt. Durch den Erlös einer Spendenaktion konnten weitere Spielgeräte aufgestellt und Bäume gepflanzt werden. Eingeweiht wurde der Spielplatz am 07.07.1995.
Nach fast drei Jahrzehnten aktiver Vorstandstätigkeit wurde Heinz Wüller während der Jahreshauptversammlung am 29. Januar 1995 verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Bei der anschließenden konstituierenden Sitzung des Vorstandes wurde Michael Voges zum ersten Vorsitzenden gewählt.
Vom 23. bis 25. August 1996 feierte die Hüwelgemeinschaft ihr 35jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläumsfest wurden alle ehemaligen Kinderschützen-Königspaare eingeladen. Erstmalig wurde ein Kaiserwerfen durchgeführt, an dem sich die ehemaligen Könige beteiligten. Der erste Kaiser in der Geschichte der Hüwelgemeinschaft wurde Rainhard Oesteroth (1973 Kinderschützenkönig), der sich seine Frau Angelika zur Mitregentin nahm. Als erstem Kaiser des Hüwels wurde ihm die neu geschaffene Kaiserkette überreicht, um die nun alle fünf Jahre die ehem. Kinderschützenkönige wetteifern werden.
Das Jahr 1997 wurde ein Jahr der großen Maßnahmen. Im Frühjahr 1997 begann man mit der Grundsanierung des großen Spielplatzes. Ein Großteil der Spielgeräte entsprach nicht mehr den Sicherheitsvorschriften, so dass sie abmontiert wurden. Der Spielplatz wurde komplett neu gestaltet. Ein Kombi-Spielgerät (21.500,- DM) und kleinere Spielgeräte wurden angeschafft. Durch die Mithilfe der Stadt Lüdinghausen, einer großen Spendenaktion, der Vereinsgelder und dem Einsatz der Helfer, allen voran Theo Thiering mit seinem Maschinenpark, wurde diese Maßnahme bewältigt. Am 29. Juni 1997 konnte der neue Abenteuerspielplatz mit einem großen Kinderfest offiziell eingeweiht werden.
Im Herbst 1997 wurde mit dem Ausbau des Dachgeschosses begonnen. Das komplette Dachgeschoss wurde isoliert. Ein Inventar-, ein Toiletten- und ein Mehrzweckraum wurden neu geschaffen. Fertiggestellt wurde der Dachausbau im Dezember 1998, so dass im Januar 1999 der erste Gymnastikkurs angeboten werden konnte.
1999 wurde das Baugebiet Annette-Droste-Hülshoff-Straße erschlossen.
Die Sportabteilung feierte vom 27. bis 29.08.1999 ihr 30jähriges Bestehen und 25 Jahre Freundschaft mit den Hookkerls aus Holland mit einem großen Fest.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung, am 30.01.2000, wurde Ferdi Gesing, 16 Jahre Vorstandsmitglied der Hüwelgemeinschaft, davon 7 Jahre als Kassierer, auf Grund seiner Verdienste zum Ehrenmitglied der Gemeinschaft ernannt.
Am 13.05.2000 beteiligte sich die Hüwelgemeinschaft mit einem Wagen und einer Fußtruppe an dem Festumzug aller Vereine durch Seppenrade.
Am 28.01.2001 wurde während der Jahreshauptversammlung Siegfried Zimmermann, 14 Jahre Vorstandsmitglied der Hüwelgemeinschaft, auf Grund seiner Verdienste zum Ehrenmitglied der Gemeinschaft ernannt.
Im Sommer 2002 veranstalltete der Seppenrader Heimathverein einen Umzug durch Seppenrade, an dem alle Vereine teilnahmen. Auch die Hüwelgemeinschaft hatte einen Wagen hergerichtet, auf dem das Motto:
Der Hüwel, das Herz von Lüdinghausen
entstand.
Im Januar 2003 wurde die Satzung neu gestalltet. Der Vorstand bekam einen geschäftsführenden Vorstand, bestehend aus dem 1.Vorsitzenden, dem 2.ten Vorsitzendem und dem Kassierer. Die neue Satzung kann als PDF Datei auf dieser Hompage geladen werden.
Bei der Generalversammlung, im Januar 2003, übergab Michael Voges nach 16 jähriger Vorstandstätigkeit sein Amt an Willi Heimsath ab.
2005 war es wieder soweit. Am Hüwelheim wurde wieder gebaut. Um das Inventar ordentlich unterbringen zu können, wurde in Eigenleistung eine Garage an das Hüwelheim angebaut.
Eine Weiterführung der wichtigsten Aktivitäten wird folgen.